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Aufbau und Weiterentwicklung des Arbeitsbereichs „Fort- und Weiterbildung interkulturelles Dolmetschen und Vermitteln“

Wie können sich Menschen über Sprach- und Kulturgrenzen hinweg richtig verstehen? Interkulturelle Dolmetscher und Vermittlungspersonen engagieren sich im Dialog zwischen Fachstellen und Migranten. Um die Qualität dieser Arbeit zu sichern, entwickelt die HEKS-Regionalstelle beider Basel neue Weiterbildungsangebote und verbreitet ihre Erfahrungen.

Ein gleichberechtigter Zugang zu Informationen und zu Einrichtungen ist eine wichtige Voraussetzung für Chancengerechtigkeit der Migrationsbevölkerung, für Partizipation und Integration. Wenn fremdsprachige Eltern Zugang zu Informationen und Angeboten haben, können sie ihren Kindern gute Startchancen und gute Entwicklungs- und Bildungsmöglichkeiten bieten. Wenn sie sich problemlos mit Lehrpersonen austauschen können, profitieren Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund. Um zu einer besseren Verständigung zwischen Fachpersonen und Migranten beizutragen, bietet die HEKS-Regionalstelle beider Basel seit 1998 Ausbildungen für interkulturelles Dolmetschen und interkulturelles Vermitteln an.

Weiterbildungen zur Qualitätssicherung

Die Absolventen sind als interkulturelle Dolmetschende und Vermittelnde im Gesundheits-, Sozial- und Bildungswesen tätig. Sie organisieren für Eltern aus ihrem Kulturkreis Workshops zu aktuellen gesellschaftlichen Fragen und arbeiten mit Fachstellen zusammen, die bestimmte Migrationsgruppen erreichen wollen. Um die Qualität dieser Arbeit zu sichern, sind regelmässige und systematische Weiterbildungen wichtig. Davon profitieren die Fachstellen und Institutionen, die die interkulturellen Fachpersonen einsetzen, sowie die Migrantinnen und Migranten, die sich auf ein professionelles und an Qualitätsstandards orientiertes Dolmetschen und Vermitteln verlassen.

Entwicklung neuer Angebote

Die HEKS-Regionalstelle beider Basel entwickelt deshalb ihren Arbeitsbereich „Fort- und Weiterbildung interkulturelles Dolmetschen und Vermitteln“ weiter und verbreitet ihre Erfahrungen an weitere interessierte Stellen in der Schweiz. Dafür werden eine Bedarfs- und eine Angebotsanalyse erstellt, Ziele und die inhaltliche Ausrichtung des Fortbildungsangebotes definiert, angepasst und ausgeweitet. Die HEKS-Regionalstelle erprobt neue Lernformen im Bereich E-Learning und entwickelt passende Marketing- und Kommunikationsformen.

Projektpartner

HEKS unterstützt die Integration sozial benachteiligter Menschen in die ­Gesellschaft und hilft Flüchtlingen, Migrantinnen und Migranten, ihre Rechte und Pflichten wahrzunehmen. Die Regionalstelle beider Basel setzt sich mit verschiedenen Angeboten und Projek­ten für diese Ziele ein.

Kontakt

Stiftung Mercator Schweiz
Susanne Odermatt
+41 44 206 55 87 
s.odermatt@stiftung-mercator.ch 


Themenbereich

Bildung

Handlungsfeld

Bildungschancen

Projektpartner

HEKS-Regionalstelle beider Basel

Förderbetrag

CHF 50'000

Förderlaufzeit

2016-2018