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Bauplatz Kreativität

Was ist Kreativität? Wie funktioniert sie? Macht sie uns glücklich? Oder ist sie ein Zwang? Wie vermitteln wir Kindern und Jugendlichen Kreativität? Mit einer Wanderausstellung und einem Symposium sensibilisieren die Bildschulen in der Schweiz für die Bedeutung der gestalterischen Bildung.

Die Bildungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche im gestalterischen und künstlerischen Bereich sind bis heute – vergleicht man sie etwa mit dem Angebot im Musikbereich – eher gering. Diese Erkenntnis stand hinter der Gründung der ersten Schweizer Bildschulen in Basel und St. Gallen vor zehn Jahren. Inzwischen gibt es weitere Bildschulen in den Kantonen Zug und Aargau sowie neu an der Schule für Gestaltung Bern + Biel. In Zürich besteht eine entsprechende Projektgruppe. Die Bildschulen, die in Bezug auf Organisation und Finanzierung äusserst heterogen sind, haben sich inzwischen in einer Konferenz zusammengeschlossen, um gemeinsame Ziele und Qualitätsstandards zu formulieren und die Arbeit der Bildschulen bekannter zu machen. Trotz dieser Entwicklung steht das Projekt „Bildschulen Schweiz“ noch ganz am Anfang.

Wanderausstellung und Symposium

Mit einer Wanderausstellung und einem Symposium möchten die Bildschulen in Öffentlichkeit und Politik, unter Pädagogen, Künstlerinnen und  Künstlern die Diskussion darüber anstossen, warum gestalterische Bildung wichtig ist. Es geht zudem um eine Auseinandersetzung darüber, wie künstlerische Arbeitsweisen vermittelt werden können, wie man Kinder und Jugendliche in ihrer Kreativität fördern kann und welche Rolle dabei den Bildschulen zukommt. Die Wanderausstellung ist unter dem Titel „Bauplatz Kreativität“ vom 20. August bis zum 30. September 2015 in Basel (Ausstellungsraum der Schule für Gestaltung auf der Lyss) zu sehen. Danach wird sie in weiteren Schweizer Städten Halt machen.

Einblicke in die Arbeit der Bildschulen

Ausgehend vom Begriff der „Kreativität“ führt die Ausstellung die Besucherinnen und Besucher in verschiedene Räume: Was ist Kreativität überhaupt und wie funktioniert sie? Macht sie uns glücklich oder ist sie ein Zwang? Und wie vermitteln wir sie Kindern und Jugendlichen? Dazu gibt es vielfältige Einblicke in die Arbeit der Bildschulen, Aktivstationen für Kinder, ein Methodenlabyrinth für Fachleute und einen Raum der Illumination. Ein Symposium für Fachpersonen aus Kunst und Pädagogik geht denselben Fragestellungen nach.

Mehr Informationen

www.bildschulen.ch 

Projektpartner

Die „Konferenz Bildschulen Schweiz“ ist ein Zusammenschluss sechs Schweizer Bildschulen und weiterer Fachpersonen aus dem Bereich der künstlerischen Bildung für Kinder und Jugendliche in der Schweiz. Die „Konferenz Bildschulen Schweiz“ will die kontinuierliche gestalterische Förderung von Kindern und Jugendlichen – ergänzend zum bildnerischen Unterricht in der Regelschule – ermöglichen. Sie unterstützt zu diesem Zweck bestehende Bildschulen und fördert die Gründung neuer Bildschulen in der Schweiz. Sie sensibilisiert Schulen, Verwaltung und Öffentlichkeit für die gesellschaftliche und kulturelle Bedeutung von Bildschulen und formuliert Anforderungen und Qualitätskriterien für den Unterricht.

Kontakt

Stiftung Mercator Schweiz
Patric Schatzmann
+41 44 206 55 91
p.schatzmann@stiftung-mercator.ch

Neuigkeiten


Themenbereich

Bildung

Handlungsfeld

Kulturelle Bildung

Projektpartner

Konferenz Bildschulen Schweiz

Förderbetrag

CHF 50'000

Förderlaufzeit

2015-2017