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Digitale Suffizienz

Die zunehmende Nutzung digitaler Medien kann die Umwelt belasten. Die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften möchte die ökologische Belastung verringern, indem sie Jugendliche zu einem „ressourcenleichteren“ Umgang mit diesen Medien bewegt.

Welche Auswirkungen hat die ansteigende Nutzung digitaler Medien auf den Energieverbrauch und die Umwelt? Welche Rolle spielen dabei die so genannten „Digital Natives“? Wie kann diese Zielgruppe zu einem „ressourcenleichteren“ Umgang mit digitalen Medien bewegt werden? Diesen Fragen geht das interdisziplinäre Projekt „Digitale Suffizienz“ der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) nach.

Auswirkungen auf die Umwelt

Die Jugendlichen in der Schweiz sind mit den digitalen Medien aufgewachsen. Sie verwenden diese selbstverständlich und gewohnheitsmässig in beinahe allen Lebenslagen, weshalb sie als „Digital Natives“ bezeichnet werden. Über ihre Smartphones pflegen sie soziale Kontakte, konsumieren, produzieren und tauschen Fotos und Videos, streamen Musik oder spielen. Die Energieforschung zeigt, dass die rasant zunehmende Nutzung digitaler Informations- und Kommunikationstechnologien zu einem beträchtlich steigenden Ressourcen- und Energieverbrauch führen kann. 

Förderung des Verhaltens junger Nutzer

Das Projekt „Digitale Suffizienz“  will dazu beitragen, die mit der Nutzung digitaler Medien zusammenhängende ökologische Gesamtbelastung bei der Zielgruppe der „Digital Natives“ zu reduzieren. In einem ersten Schritt wird eine Ökobilanz der digitalen Nutzungsweisen erstellt. Davon ausgehend entwickelt das interdisziplinäre Projektteam der ZHAW zusammen mit der Klimaschutzorganisation myblueplanet eine Kommunikationsmassnahme, um die „Digital Natives“ für einen ressourcenleichten Umgang mit digitalen Medien zu sensibilisieren.

Projektpartner

Die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) ist eine der führenden Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in der Schweiz. In Forschung und Entwicklung orientiert sich die ZHAW an zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen – mit den Schwerpunkten Energie und Gesellschaftliche Integration. Die ZHAW ist mit ihren Standorten in Winterthur, Zürich und Wädenswil regional verankert und kooperiert mit lokalen, regionalen und internationalen Partnern.

Kontakt

Stiftung Mercator Schweiz
Katia Weibel
+41 44 206 55 89
k.weibel@stiftung-mercator.ch