• DE
  •  

Foodwaste - die Ausstellung

Warum vertragen sich der Apfel und die Banane nicht? Was kann man mit altem Brot machen, anstatt es an die Schwäne zu verfüttern? Die interaktive Ausstellung gibt Antworten und vermittelt praktische Tipps für den täglichen Umgang mit Lebensmitteln – sei es bei der Menüplanung, beim Einkauf, bei der Lagerung zu Hause oder der Verwertung von Resten.

Ein Drittel aller Lebensmittel geht zwischen Feld und Teller verloren. Verantwortlich für etwa 45 Prozent der Lebensmittelverluste sind die privaten Haushalte. Diese Verluste sind nicht nur mit direkten Kosten für die Haushalte verbunden, sondern haben auch negative Auswirkungen auf Gesellschaft und Umwelt. Der Verein foodwaste.ch möchte mit „Food Waste – die Ausstellung“ Konsumentinnen und Konsumenten für das Thema sensibilisieren und auf spielerische Weise Verhaltensweisen aufzeigen, um Food Waste in Schweizer Haushalten zu reduzieren. 

Acht interaktive Stationen

Mit unterschiedlichen Aktivitäten und Informationsmöglichkeiten spricht die Ausstellung ein breites Publikum aller Altersklassen an. In erster Linie richtet sie sich jedoch an junge Familien mit Kindern und an junge Erwachsene. Ihre Premiere feierte die von foodwaste.ch und der ProjektForum AG konzipierte Ausstellung im Herbst 2014 an der OLMA, der Schweizer Messe für Landwirtschaft und Ernährung. Ab 2015 zieht sie als Wanderausstellung durch die ganze Schweiz. Zwischen den grösseren Auftritten steht die interaktive Ausstellung für individuelle Buchungen durch Schulen, Gemeinden, Vereine oder Firmen zur Verfügung. Die Wanderausstellung ist modular aufgebaut. Sie setzt sich aus acht Stationen zusammen, die zum grössten Teil betreut sind:

  • Informationsbereich: Die Besucher lernen mit Hilfe von Bildern und Infografiken, was Food Waste ist, wo Food Waste anfällt und was mögliche Folgen und Handlungsoptionen sind.
  • Clever einkaufen – und nur so viel du brauchst: Die Besucher lernen, worauf es bereits beim Einkauf ankommt, um Food Waste zu vermeiden. Illustrationen greifen wichtige Situationen rund ums Thema „Einkauf“ auf und geben nützliche Tipps. 
  • Optimal lagern – optimiere die Haltbarkeit deiner Lebensmittel: In einer interaktiven Küchenstation lernen die Besucher, wie sie durch eine optimale Lagerung Food Waste reduzieren können.
  • Richtig portionieren – kleinere Mengen kochen und servieren: Die Besucher können testen, ob sie Portionsgrössen richtig einschätzen. 
  • Spass am Kochen – mit einfachen und kreativen Ideen: Lebensmittelreste gehen oft im Kühlschrank vergessen oder werden weggeworfen, weil es an Ideen zur Verwertung mangelt. Die Besucher denken sich für Lebensmittelreste, die sich in Form von Fotos in Tupperware auf einem Tisch befinden, ein neues, kreatives Menü aus. 
  • Fotostation: Die Besucher halten auf Fotos fest, wie sie bereits jetzt Food Waste vermeiden oder was sie sich für die Zukunft vornehmen.
  • Verwertung von altem Brot: Altes Brot ist eines der Lebensmittel, das am häufigsten im Abfall landet oder an Tiere verfüttert wird. Die Besucher erhalten Anregungen zur Verwertung von altem Brot.
  • Kinderbereich: An einer Malwand haben Kinder die Möglichkeit, etwas zu zeichnen; zum Beispiel ihr Lieblingsgemüse. Ausserdem können sie in kleinen Küchen mit Lebensmitteln aus Stoff hantieren.

Projektpartner

Wer weiss, woher sein Essen kommt und wie viel Einsatz und Liebe mit dessen Herstellung verbunden ist, trägt auch Sorge dazu. Der Verein foodwaste.ch  hat sich der Information und Aufklärung diesem Thema verschrieben. Er fördert und unterstützt den gesellschaftlichen Dialog und liefert Anstösse zu innovativen Lösungsansätzen – weil zwei Millionen Tonnen verschwendete Lebensmittel zu viel sind.

Kontakt

Stiftung Mercator Schweiz
Stephanie Huber
+41 44 206 55 81
s.huber@stiftung-mercator.ch


Themenbereich

Umwelt

Handlungsfeld

Ökologische Landwirtschaft und Ernährung

Projektpartner

foodwaste.ch

Förderbetrag

CHF 80'000

Förderlaufzeit

2014-2015