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JugendMobil

Ein mobiler Jugendtreff tourt durch Graubünden, um über Möglichkeiten und Modelle der offenen Jugendarbeit zu informieren.

Graubünden ist aus geografischen Gründen ein schwieriges Gebiet für die professionelle Offene Jugendarbeit. Die 125 Gemeinden sind teilweise weit verstreut. Sie sind sehr klein, oft leben dort nur wenige Jugendliche. In vielen Orten gibt es keine Form von Offener Jugendarbeit oder Jugendförderung. Seit 2005 setzt sich jugend.gr, der Dachverband Kinder- und Jugendförderung Graubünden, dafür ein, dass jede Gemeinde eine für sie geeignete Form der Jugendarbeit unterhält. Dabei hilft während drei Jahren das JugendMobil.

Präsenz in 20 Gemeinden

Der mobile Jugendtreff tourt mit einer umfassenden Treffinfrastruktur und Jugendkulturprojektarbeit durch den Kanton und ist in 20 Bündner Gemeinden für jeweils zweieinhalb Wochen präsent. Die Jugendlichen, die Bevölkerung und die Behörden können auf diese Weise die professionelle Jugendarbeit erleben. Durch die im Jugendtreff enthaltene Informationsplattform werden sie über die Angebote und Modelle der professionellen Jugendarbeit informiert.

Schaffung eines Jugendförderungsangebots

Aufgrund des realitätsnahen Erlebnisses der professionellen Jugendarbeit soll während der JugendMobil-Präsenz bei den Jugendlichen und der Bevölkerung das Bedürfnis für ein Weiterbestehen des vorübergehenden Angebots entstehen – mit dem Ziel, auf Dauer ein Jugendförderungsangebot zu schaffen. Der Dachverband unterstützt und begleitet die Gründung einer entsprechenden Interessengemeinschaft. Diese erarbeitet ein kommunales oder regionales Jugendkonzept und eine Umsetzungsstrategie, die kurz- oder mittelfristig zum Aufbau von professionellen Jugendförderungsangeboten in der jeweiligen Gemeinde führt.

Projektpartner

jugend.gr ist der Dachverband Kinder- und Jugendförderung Graubünden. Er ist vom Kanton Graubünden mit der kantonalen Jugendförderung beauftragt. Der Dachverband fördert und unterstützt die ausserschulische Jugendarbeit in den einzelnen Gemeinden des Kantons. Unter ausserschulischer Jugendarbeit versteht er jegliches Handeln und Denken, das für, mit und von Jugendlichen in deren Freizeit – also ausserhalb von Schule, Familie und Massnahmen – stattfindet. Gemeint ist damit sowohl die offene Jugendarbeit, die kirchliche Jugendarbeit als auch die Verbandsjugendarbeit.

Kontakt

Stiftung Mercator Schweiz
Lisa Radman
+41 44 206 55 84
l.radman@stiftung-mercator.ch


Themenbereich

Bildung

Handlungsfeld

Bildungschancen

Projektpartner

Fachstelle jugend.gr

Förderbetrag

CHF 50'000

Förderlaufzeit

2015-2018