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Liebefeld – Mehr mit weniger

Stadtrundgänge durch das Berner Liebefeld bringen Schülerinnen und Schülern mit Geschichten und Anekdoten das Thema Nachhaltigkeit näher. Die Jugendlichen erfahren, dass ein gutes Leben mit weniger Konsum möglich ist.

Nachhaltigkeit, Energieeinsparungen und Suffizienz sind aktuelle gesellschaftliche Themen, die auch in der Schule auf allen Stufen besprochen werden. Stadtrundgänge für Schulklassen durch das Berner Quartier Liebefeld zeigen die Begrenztheit der Ressourcen unserer Erde auf. Die Schülerinnen und Schüler begegnen mit Hilfe von Geschichten und Anekdoten aus dem Liebefeld einem nachhaltigen Lebensstil. Ziel des Rundgangs ist es, Schülerinnen und Schülern ab der 5. Klasse das komplexe Thema der Nachhaltigkeit unterhaltsam und niederschwellig zu vermitteln.

Interaktiver und spielerischer Stadtrundgang

Der Rundgang zeigt auf, dass mehr Lebensqualität mit weniger materiellem Konsum möglich ist: Teilen statt besitzen, reparieren statt wegwerfen, umnutzen statt abreissen – all diese Aspekte werden auf dem Rundgang angesprochen. So wird beispielsweise aufgezeigt, warum Gebäude gestapelt werden, wie ein Theater in die Fabrik kommt und wie Velos nach Afrika gelangen oder zu Büroklammern werden. Ein Aspekt, die sich wie ein roter Faden durch den Stadtrundgang zieht, ist die Verknüpfung von Altem mit Neuem. Auf dem interaktiv und spielerisch gestalteten Rundgang sollen die Schülerinnen und Schüler selbst entdecken, wie ein nachhaltiger Lebensstil ausgestaltet werden könnte.

Wissen trifft Erlebnis und Kunst

Der Rundgang wurde ursprünglich für Erwachsene konzipiert. Daraus entwickelte der Verein StattLand eine Schulversion. Der Rundgang entstand in Zusammenarbeit mit der Fachstelle Energie der Gemeinde Köniz, dem Bundesamt für Energie und dem Liebefeld Leist. Das Angebot kombiniert Wissen, Erlebnis und Kunst. 

Projektpartner

Seit 25 Jahren entwickelt StattLand thematische und szenische Stadtrundgänge in Bern. Diese geben Einblick in Kultur, Geschichte, Gesellschaft und Politik der Stadt Bern. Charakteristisch ist die theatralische Dimension: Die Informationen werden entweder durch Schauspielszenen ergänzt oder die Rundgänge werden von Schauspielenden geleitet. Die Form der Rundgänge dient einer niederschwelligen Vermittlung von teilweise komplexen Themen. Das Angebot zeichnet sich durch ein thematisch aktuelles und breit gefächertes Programm aus. 

Kontakt

Stiftung Mercator Schweiz
Katia Weibel
Projektmanagerin
+41 44 206 89
k.weibel@stiftung-mercator.ch 


Themenbereich

Umwelt

Handlungsfeld

Suffizienz

Projektpartner

StattLand Bern

Förderbetrag

CHF 15'000

Förderlaufzeit

2016-2017