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Roundtable zu sozio-ökonomischen Aspekten klimafreundlicher Landwirtschaft

Landwirte lehnen klimafreundliche Anbaumethoden oft aus ökonomischen Gründen ab. Warum? Und wie können diese Hemmnisse umgagenen werden? Eine international Diskussionsrunde mit zentralen Akteuren aus Wissenschaft und Praxis sucht nach Antworten.

Der Klimawandel ist eine grosse Herausforderung für die Landwirtschaft: In Europa ist die Landwirtschaft für etwa zehn Prozent der gesamten Treibhausgasemissionen verantwortlich. Gleichzeitig sind Landwirte stark von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen. Daher ist wichtig, durch klimafreundliche Anbaumethoden zu einer Reduktion der Treibhausgasemissionen beizutragen und die Landwirtschaft besser an die Herausforderungen des Klimawandels anzupassen.

Gemeinsame Erarbeitung von Strategien

Die Praxis zeigt jedoch, dass Landwirte klimafreundliche Anbaumethoden oft aus ökonomischen Gründen ablehnen. Um diese Hemmnisse besser zu verstehen und Wege zu finden, wie sie umgangen werden können, organisiert IFOAM EU eine internationale internationale Diskussionsrunde mit zentralen Akteuren aus Wissenschaft und Praxis. Im Zuge des Roundtables werden Strategien, wie klimafreundliche Praktiken ökonomisch rentabel angewendet werden können, mit Bezug auf Produzenten, Verarbeiter, Zertifizierungsorganisationen, Einzelhändler und Konsumenten erarbeitet. Die Teilnehmenden suchen nach Möglichkeiten, klimafreundliche Produkte besser in den Markt zu integrieren, damit sich die finanziellen Erträge für die Landwirte erhöhen können.

Verbreitung der Erkenntnisse

Die Ergebnisse der Diskussionsrunde werden in einer Broschüre aufgearbeitet und an Politik, Bauerngemeinschaften, landwirtschaftliche Berater und weitere relevante Personen weitergeleitet. Langfristig soll mit dieser Initiative die Anwendung klimafreundlichen Anbaumethoden in der Landwirtschaft zunehmen.

Mehr Informationen

Die Diskussionsrunde ist Teil des SOLMACC-Projektes, in dem 12 Öko-Landwirte in Schweden, Deutschland und Italien klimafreundliche Anbaumethoden testen: www.solmacc.eu

Projektpartner

IFOAM EU ist der Dachverband für ökologische Landwirtschaft in Europa mit mehr als 180 Mitgliedern, die zusammen die gesamte Lebensmittelkette abdecken. 

Kontakt

Stiftung Mercator Schweiz
Stephanie Huber
Projektmanagerin
+41 44 206 55 81
s.huber@stiftung-merctor.ch 


Themenbereich

Umwelt

Handlungsfeld

Ökologische Landwirtschaft und Ernährung

Projektpartner

IFOAM EU

Förderbetrag

CHF 49'000

Förderlaufzeit

2016-2017