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Supportstelle ökologische Pflanzenzüchtung

Wissenschaftliche Impulse, Vernetzungsaktivitäten, Kommunikationsmassnahmen, Einwerben von Geldern aus öffentlichen Förderprogrammen: Eine Supportstelle stärkt ökologische Pflanzenzüchter.

Die ökologische Pflanzenzüchtung und -forschung ist ein wichtiger Pfeiler für die Weiterentwicklung des ökologischen Landbaus. Doch bisher stehen dafür kaum öffentliche Mittel zur Verfügung. Um die ökologische Pflanzenzüchtung und Pflanzenforschung zu stärken, wurde am Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) eine Supportstelle eingerichtet. Initiiert wurde diese von einem Aktionsbündnis bestehend aus dem FiBL in der Schweiz und in Deutschland, den Verbänden der Ökologischen Landwirtschaft in Deutschland, der Stiftung Mercator Schweiz und der Software AG-Stiftung.

Gelder aus öffentlichen Förderprogrammen

Wissenschaftliche Impulse, Vernetzungsaktivitäten und Kommunikationsmassnahmen sind wichtige Ziele der Supportstelle. Ausserdem unterstützt sie ökologische Pflanzenzüchter dabei, Gelder aus öffentlichen Förderprogrammen für Forschung und Landwirtschaft in Deutschland, der Schweiz und der Europäischen Union Förderprogrammen einzuwerben. Die öffentlich geförderten Projekte sollen dazu beitragen, neues praxisrelevantes Wissen zu gewinnen, die Nachwuchsausbildung zu fördern und dem Biolandbau langfristig verbesserte Sorten zur Verfügung zu stellen. Um Züchtungsziele zu definieren und zukunftsfähige Projekte zu erarbeiten, werden vorgängig die Bedürfnisse des Biosektors in den Bereichen Züchtung, Saatgutvermehrung, Verarbeitung, Handel und Verbraucher erhoben.

Projektpartner

Das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) wurde 1973 gegründet und ist seit 1997 in Frick ansässig. Es ist weltweit eine der führenden Forschungseinrichtungen für biologische Landwirtschaft und beschäftigt über 175 Mitarbeiter. Die enge Verzahnung verschiedener Forschungsgebiete und der rasche Wissenstransfer von der Forschung zur Beratung und in die Praxis sind die Stärken des FiBL. Die Kompetenz des FiBL ist auch ausserhalb der Schweiz gefragt. Daher ist das FiBL international an zahlreichen Projekten beteiligt – sowohl in Forschung, Beratung und Weiterbildung als auch in der Entwicklungszusammenarbeit.

Kontakt

Stiftung Mercator Schweiz
Stephanie Huber
Projektmanagerin
+41 44 206 55 81
s.huber@stiftung-mercator.ch 


Themenbereich

Umwelt

Handlungsfeld

Ökologische Landwirtschaft und Ernährung

Projektpartner

Forschungsinstitut für biologischen Landbau

Förderbetrag

CHF 150'000

Förderlaufzeit

2014-2019