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Umwelt

Wir engagieren uns für eine Gesellschaft, die verantwortungsvoll mit der Umwelt umgeht.

Für die Zukunft unserer Gesellschaft ist der Erhalt der Umwelt mit all ihren natürlichen Ressourcen überlebenswichtig. Wie wir nachhaltig leben und Gewässer, Böden, Luft und Ökosysteme schonen können, ist ebenso eine Frage für Wirtschaft und Politik wie für jeden Einzelnen: Nur wenn wir im Alltag umweltbewusst handeln und Verantwortung übernehmen, können wir den zunehmenden Ressourcen- und Umweltproblemen begegnen.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, einen nachhaltigen Umgang mit der Umwelt zu pflegen. Suffiziente Konsum- und Lebensstile und eine umweltbewusste Ernährung sind zwei wichtige Ansätze, die wir fördern. Wir wollen dazu beitragen, neue Erkenntnisse in diesen beiden Bereichen zu gewinnen. Diese sollen Gesellschaft, Politik und Wirtschaft als Entscheidungsgrundlagen für eine nachhaltigere Entwicklung dienen. Zudem sensibilisieren wir Kinder, Jugendliche und Erwachsene für die Bedeutung eines verantwortungsvollen Umgangs mit der Umwelt und stärken sie darin, ihren Alltag und ihre Ernährung umweltbewusst zu gestalten.

Handlungsfelder:

Suffizienz

Wir möchten Wege aufzeigen, wie wir durch einen verantwortungsvollen Konsum- und Lebensstil ein gutes Leben führen können, das weniger Ressourcen beansprucht.

Wie können wir nachhaltig mit unserer Umwelt umgehen und dadurch die Lebensgrundlagen für künftige Generationen sichern? Bei der Suche nach Antworten werden zumeist drei Handlungsansätze genannt: Effizienz, Konsistenz und Suffizienz. Alle drei Ansätze tragen dazu bei, dass die Umwelt und die natürlichen Ressourcen geschont werden. Die Effizienz, also die Erhöhung der Produktivität bei gleichbleibendem Ressourceneinsatz, ist unter anderem in der Wirtschaft ein zentrales Thema. Auch konsistente – naturverträgliche – Technologien, die die Ökosysteme wie im Fall der Solarenergie nutzen, ohne sie zu zerstören, werden breit erforscht und angewendet. Doch die Idee der Suffizienz als wertvolle Ergänzung zu diesen Ansätzen wird bisher noch kaum beachtet: Wie viel ist genug? Wie können wir durch einen bewussten Konsum- und Lebensstil den zunehmenden Ressourcen- und Umweltproblemen begegnen und dabei das rechte Mass für ein gutes, zufriedenes Leben finden?

Ziel

Die Stiftung Mercator Schweiz möchte die Suffizienz als Handlungsansatz für einen nachhaltigen Umgang mit der Umwelt fördern. Wir wollen den Diskurs zur Frage nach dem rechten Mass anregen und Wege zu einem Leben aufzeigen, das weniger Ressourcen beansprucht.

Schwerpunkte

Im Zentrum stehen Projekte, die sich anschaulich und kreativ mit suffizienten Konsum- und Lebensstilen befassen. Wir fördern:

  • Projekte, die Fragen nach dem rechten Mass aufnehmen und sich mit der Bedeutung und Wirkung suffizienter Konsum- und Lebensstile auseinandersetzen
  • Projekte, die suffiziente Konsum- und Lebensstile anschaulich und erlebbar machen und Handlungskompetenzen fördern
  • Projekte, die Öffentlichkeit und Politik für die Bedeutung der Suffizienz sensibilisieren,  suffiziente Konsum- und Lebensstile fördern, Wissen und Erkenntnisse zum Thema verbreiten und wichtige Akteure vernetzen

Projektformate

Die Stiftung Mercator Schweiz fördert Projekte in den Bereichen Wissenschaft, Praxis, Kompetenzaufbau und Erkenntnistransfer, die sich mit dem Thema Suffizienz befassen.

Ökologische Landwirtschaft und Ernährung

Wir setzen uns für eine ressourcenschonende, ökologische Landwirtschaft ein und fördern das Verständnis über die Auswirkungen unserer Ernährungsweise auf die Umwelt.

Eine gesunde Umwelt ist die Basis unserer Ernährung – und damit Lebensgrundlage jedes Menschen. Ohne gesunde, fruchtbare Böden, intakte Ökosysteme und die fortwährende Verfügbarkeit von natürlichen Ressourcen können wir unsere Ernährung nicht langfristig sichern. Doch gleichzeitig sind unsere Ernährungsweise und die konventionelle Landwirtschaft verantwortlich für einen erheblichen Teil der aktuellen Umweltbelastungen. Wie wir unsere Nahrung produzieren, was wir essen, wo unsere Lebensmittel herkommen und wie wir mit diesen umgehen, entscheidet zu einem grossen Teil darüber, ob wir umweltfreundlich leben. Entsprechend wichtig ist es, dass wir als Gesellschaft verstehen, wie Produktion, Verarbeitung und Konsum von Nahrungsmitteln mit unserer Umwelt zusammenhängen – und was jede und jeder tun kann, um sich ökologisch nachhaltig zu ernähren und einen Beitrag für eine gesunde Umwelt zu leisten.

Ziel

Wir möchten in der Gesellschaft das Bewusstsein für die Auswirkungen unserer Ernährungsweise für die Umwelt fördern und Möglichkeiten aufzeigen, wie jede und jeder in diesem Bereich einen Beitrag für eine gesunde Umwelt leisten kann. Gleichzeitig möchten wir neue Erkenntnisse zu ökologisch nachhaltigen Produktionsmethoden und Ernährungsweisen fördern und verbreiten.

Schwerpunkte

Im Zentrum stehen Projekte, die Handlungskompetenzen auf innovative, motivierende Art vermitteln und die ökologische Landwirtschaft stärken. Wir fördern:

  • Projekte, die die Potenziale der ökologischen Landwirtschaft für die Lösung von Umweltproblemen und zur Ernährungssicherung erforschen und sich mit Fragen rund um Herstellung und Konsum von Bio-Lebensmitteln beschäftigen
  • Projekte, die sich der Lösung der Food-Waste-Problematik widmen und Möglichkeiten aufzeigen, wie Lebensmittelabfälle beim Konsumenten reduziert werden können
  • Projekte, die sich mit dem Potenzial verschiedener Ernährungsstile als Beitrag zu einer gesunden Umwelt befassen
  • Projekte, die sich der Förderung von suffizienten Ernährungsstilen widmen

Projektformate

Die Stiftung Mercator Schweiz fördert Projekte in den Bereichen Wissenschaft, Praxis, Kompetenzaufbau und Erkenntnistransfer, die sich mit Aspekten einer nachhaltigen Ernährung beziehungsweise mit der ökologischen Landwirtschaft befassen.

Umweltverantwortliches Handeln

Wir unterstützen Kinder, Jugendliche und Erwachsene dabei, ihre Handlungsmöglichkeiten für eine gesunde Umwelt zu erkennen und ihren Alltag umweltgerecht zu gestalten.

In unserem Alltag haben wir viele Möglichkeiten, verantwortungsvoll mit der Umwelt umzugehen. Wissen um die Umwelt allein reicht noch nicht aus, damit wir uns auch umweltverantwortlich verhalten. Um eine nachhaltige Entwicklung mitzugestalten zu können, müssen Kinder, Jugendliche und Erwachsene die Zusammenhänge zwischen ihren Handlungen im Alltag und der Umwelt verstehen und einordnen können. Vor allem aber müssen sie ihre Handlungsoptionen kennen und die Möglichkeit haben, umweltschonende Verhaltensweisen einzuüben, um im Alltag Verantwortung zu übernehmen.

Ziel

Wir wollen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen den Zusammenhang zwischen Umwelt- und Ressourcenproblemen und ihren individuellen Handlungsoptionen verständlich machen. Indem sie Verhaltensweisen einüben, wird aus ihrem Wissen umweltfreundliches Handeln im Alltag.

Schwerpunkte

Im Zentrum stehen Projekte, die Handlungskompetenzen auf innovative, motivierende Art vermitteln Wir fördern:

  • Projekte, die Institutionen und Organisationen in der Vermittlung von Handlungskompetenzen stärken
  • Projekte, die innovative Methoden zur Überbrückung der Kluft zwischen Wissen und Handeln erforschen und entwickeln, in der Praxis erproben oder verbreiten.
  • Projekte, die Handlungskompetenzen und eine wertschätzende Haltung gegenüber der Umwelt fördern

Projektformate

Stiftung Mercator Schweiz fördert Projekte in den Bereichen Wissenschaft, Praxis, Kompetenzaufbau und Erkenntnistransfer, die sich mit dem Übergang vom Umweltwissen zum Umwelthandeln beschäftigen.