Bedeutung der Digitalisierung für die Nachhaltigen Entwicklungsziele

Aktuelle Mitteilung
17.12.2019

Welche Chancen, Herausforderungen und Handlungsbedarfe bringt die Digitalisierung für die Umwelt mit sich? Die Berner Fachhochschule hat im Auftrag des Bundesamts für Umwelt BAFU in einer Studie nach Antworten gesucht. Die Ergebnisse werden am 8. Mai 2020 im Rahmen einer Konferenz in Bern vorgestellt.

Unsere Gesellschaft erlebt derzeit eine digitale Transformation, die alle gesellschaftlichen und organisatorischen Bereiche betrifft. Zudem hat die Schweiz 2017 das Pariser Klimaabkommen ratifiziert und sich damit verschiedenen Klimazielen verschrieben. Es ist noch unklar, inwieweit sich die digitale Transformation positiv oder negativ auf die Erreichung dieser Ziele auswirken wird. Vor dem Hintergrund der ungewissen Folgen der damit verbundenen Prozesse für die Umwelt und den Umweltschutz hat das BAFU im Juni 2018 bei der Berner Fachhochschule eine Studie in Auftrag gegeben, um abzuschätzen, welche Chancen, Herausforderungen und Handlungsbedarfe sich im Bereich der Umweltbeobachtung und des Umweltschutzes im Zusammenhang mit der Digitalisierung der Gesellschaft ergeben. Die Ergebnisse dieser Studie werden Anfang 2020 in Form eines Berichts vorliegen und geben Anlass zu einer eintägigen Konferenz im Frühjahr 2020.

Motivation zur interdisziplinären Zusammenarbeit

Im Zentrum der Konferenz steht die Frage: Was bedeutet Digitalisierung für die Erreichung der Nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs)? Am Vormittag werden die Studienergebnisse vorgestellt, ergänzt durch Keynote-Präsentationen, welche die Thematik aus verschiedenen Fachbereichen beleuchten. Am Nachmittag soll im Rahmen von Workshops gezielt die weiterführende interdisziplinäre Zusammenarbeit von Stakeholdern inspiriert und motiviert werden. Die Fachveranstaltung richtet sich in erster Linie an Fachleute und an Personen aus unterschiedlichen Bereichen (Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, zivilgesellschaftliche Organisationen usw.), die sich in den Bereichen Umwelt und/oder Digitalisierung engagieren.

Kritische Reflexion und neue Kooperationen

Im Nachgang zur Konferenz sollen ausgewählte Ideen für eine Zusammenarbeit im Rahmen von Follow-up-Events konkretisiert werden. Bei der Tagung geht es demnach nicht nur darum, die Ergebnisse der Studie kritisch zu reflektieren, sondern auch neue kooperative und partizipative Ansätze im Bereich Umwelt und Digitalisierung zu inspirieren und die jeweiligen Umsetzungsprozesse anzustossen. Die Konferenz wird von der Berner Fachhochschule in enger Zusammenarbeit mit der Stiftung Mercator Schweiz und dem Bundesamt für Umwelt (BAFU) durchgeführt, welche den Anlass auch finanziell unterstützen. 

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Kontakt

Berner Fachhochschule
Flurina Wäspi
Projektkoordination
+41 31 848 34 38
flurina.waespi@bfh.ch 

Berner Fachhochschule
Prof. Beat Estermann
Projektverantwortlicher
+41 31 848 34 38
beat.estermann@bfh.ch 

Stiftung Mercator Schweiz
Katia Weibel
Projektmanagerin
+41 44 206 55 89
k.weibel@stiftung-mercator.ch