Dialog unter Expertinnen und Experten

Aktuelle Mitteilung
23.8.2018

Der „nccr – on the move“ organisiert am 20. September 2018 zum dritten Mal einen Dialog unter Expertinnen und Experten. Das Thema: „Man nennt sie die ,zweite Generation‘: zwischen Diskriminierung, Erfolg und Aushandeln der Zugehörigkeit“.

Die Veranstaltung des „nccr – on the move“ beschäftigt sich unter dem Titel „Man nennt sie die zweite Generation: zwischen Diskriminierung, Erfolg und Aushandeln der Zugehörigkeit“ mit der Laufbahn und der Situation von Menschen, die zwar in der Schweiz geboren wurden und aufgewachsen sind, deren Eltern aber in die Schweiz migrierten. Auch wenn diese Menschen mittlerweile die Schweizer Staatsbürgerschaft besitzen und einen sozialen Aufstieg erlebt haben, so sind sie dennoch oft mit stigmatisierenden Stereotypen oder gar mit Diskriminierung konfrontiert. Ihr Lebensweg ist geprägt von einem ständigen Aushandeln der Zugehörigkeit zu dem Land, in dem sie geboren wurden – sei es in der Schule, auf dem Arbeitsmarkt, gegenüber Institutionen oder auch im Rahmen ihrer Freundschafts- oder Liebesbeziehungen. 

Zwei Gesprächsrunden mit Fachpersonen

Zwei aufeinanderfolgende Gesprächsrunden bieten unter dem Titel „Kommt es immer noch zu Diskriminierungen?“ und „Aushandeln der Zugehörigkeit am eigenen Geburtsort: eine Notwendigkeit, um seinen Platz in der Gesellschaft zu finden?“ die Gelegenheit für einen Meinungsaustausch zwischen Forscherinnen und Forschern des „nccr – on the move“ sowie Vertreterinnen und Vertretern von Behörden und der Zivilgesellschaft. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Podiumsrunde thematisieren sowohl die Hindernisse, mit denen sich diese jungen Schweizerinnen und Schweizer konfrontiert sehen als auch die von ihnen mobilisierten Ressourcen im Umgang mit den Schwierigkeiten. Ziel ist es, Lösungen zu diskutieren, um den aktuellen Herausforderungen zu begegnen.

Film über Erfolgsgeschichten von Einwandererkindern

Im Anschluss an die Gesprächsrunden wird der Film „Normale Erfolgsgeschichten? Fussfassen jenseits von Hindernissen“ gezeigt, der die erfolgreichen Werdegänge von fünf Einwandererkindern porträtiert, die sich in ihren Gemeinden engagieren. Die Filme sind im Rahmen des Forschungsprojekts „Pathways to Success“ des Schweizerischen Forums für Migrations- und Bevölkerungsstudien der Universität Neuchâtel entstanden. Zwei in der Schweizer Kulturszene verankerte Kunstschaffende werden den Film vor dem Hintergrund ihrer eigenen Erfahrungen kommentieren und die Diskussion mit dem Publikum eröffnen. Anmeldungen für die Veranstaltung sind bis zum 7. September 2018 per E-Mail an info@nccr-onthemove.ch möglich. Bitte teilen Sie mit, ob Sie eine Simultanübersetzung wünschen.

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Programm

Projektpartner

Das Schweizerische Forum für Migrations- und Bevölkerungsstudien (SFM) ist ein in der Forschung und Lehre tätiges Institut der Universität Neuenburg. Es wurde 1995 gegründet, mit dem Ziel, einen Beitrag zu pragmatischen Diskussionen migrationsrelevanter Themen zu leisten. Seither hat das SFM über 200 Studien durchgeführt, die entweder vom Schweizerischen Nationalfonds SNF oder von unterschiedlichen Institutionen wie Behörden des Bundes, der Kantone, Gemeinden sowie privaten Trägerschaften in Auftrag gegeben wurden. Das SFM beteiligt sich ausserdem aktiv an internationalen Forschungsprogrammen.

Projekt

Pathways to Success