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Kinder haben ein Recht auf Bildung – von Geburt an

Aktuelle Mitteilung
17.11.2017

Am 20. November 1989 hat die UNO die Rechte des Kindes verfasst – in Artikel 28 steht das Recht auf Bildung. Die frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung wird aber nicht erst beim Schuleintritt aktuell, sondern viel früher. Die Ausstellung „Die Entdeckung der Welt“ im Museum.BL in Liestal zeigt noch bis Ende 2017, wie Bildung von Geburt an funktionieren kann.

Von Geburt an machen Kinder Erfahrungen, welche den weiteren Lebensweg prägen. Jeder Tag wird zu einer Entdeckungsreise: Kinder tasten, greifen, kriechen, laufen und beginnen zu sprechen. Betreuungs- und Bezugspersonen begleiten und unterstützen sie dabei – eine enorm wichtige Aufgabe, die unter dem Begriff „frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung“ zusammengefasst wird. Die Auseinandersetzung und das Engagement auch für Kinder im Vorschulalter sei wichtig, sagt Regula Meschberger, Landrätin des Kantons Basel-Landschaft und Vorstandsmitglied des Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden. „Es ist die Aufgabe der ganzen Gesellschaft, jedem Kind zu ermöglichen, in einem guten sozialen Gefüge und einer gesunden Umwelt seine eigene Persönlichkeit zu entwickeln.“

Impulse aus dem Museum

Was aber ist für Kinder in den ersten Lebensjahren wichtig? Wie kann ein förderliches Umfeld geschaffen werden und wer ist dafür zuständig? Diese Fragen werden zurzeit in der ganzen Nordwestschweiz diskutiert. Die vom Verein Stimme Q erarbeitete Ausstellung „Die Entdeckung der Welt“, die noch bis zum 30. Dezember 2017 im Museum.BL in Liestal zu sehen ist, zeigt die Entwicklung von Kindern in den ersten Lebensjahren und Wege einer kindgerechten Bildung in der Schweiz. In der nationalen Wanderausstellung, lanciert im März 2017 in Bellinzona, kommen Ergebnisse aus der Wissenschaft ebenso zum Zug wie aktuelle gesellschaftspolitische Debatten. Die Ausstellung dient zudem als Impulsgeber für über 170 Veranstaltungen von mehr als 70 Organisationen in der Nordwestschweiz.

Diskussion und Debatte

Das Thema Kinderbetreuung bedarf einer Diskussion: Ist die Bildung, Betreuung und Erziehung der Kinder eine reine Familienangelegenheit oder trägt die öffentliche Hand auch Verantwortung? Welche Angebote braucht es und wie sollen diese finanziert werden? Am Tag der Kinderrechte, am 20. November 2017, organisiert der Schweizerische Spielgruppen-LeiterInnen Verband eine Podiumsdiskussion zu Investition und Verantwortung im Frühbereich und zur Frage, wie viel die Gesellschaft von morgen kosten soll und darf. Am 7. Dezember 2017 wird im Museum.BL die Situation in Kantonen und Gemeinden der Nordwestschweiz analysiert: Wie könnte eine Politik der frühen Kindheit gestaltet werden?

Medienmitteilung vom Verein Stimme Q und Museum.BL

Mehr Informationen

Montag, 20.11.2017, 18.00–21.00 Uhr, Museum.BL, Liestal
Frühkindliche Bindung als Fundament für die spätere Bildung. Referat mit Führung durch die Ausstellung „Die Entdeckung der Welt“

Montag, 20.11.2017, 14.30–16.00 Uhr, Flörli, Olten
Was darf und was wird uns die Gesellschaft von morgen kosten? Podiumsdiskussion

Montag, 27.11.2017, 18.15 Uhr, FHNW, Olten
Sozial-emotionale Kompetenzförderung bei Kindern zwischen 3 und 8 Jahren. Referat

Donnerstag, 07.12.2017, 18.00–20.00 Uhr, Museum.BL, Liestal
Politik der Frühen Kindheit in der Nordwestschweiz. Podiumsdiskussion

Ausstellung
Ausstellungsdauer: bis 30.12.2017, Museum.BL, Liestal
Öffnungszeiten: Dienstag–Sonntag, 10.00–17.00 Uhr

www.entdeckungderwelt.ch 

Kontakt

Verein Stimme Q
Daniela Hallauer
+41 44 268 69 83
info@stimmeq.ch, 

Museum.BL
Daniela Rohr
Öffentlichkeitsarbeit
+41 61 552 59 81
daniela.rohr@bl.ch 

Projekt

Die Entdeckung der Welt


Themenbereich

Bildung

Handlungsfeld

Bildungsqualität

Projektpartner

Stimme Q

Förderbetrag

CHF 500'000

Förderlaufzeit

2015-2019