Swiss Student Sustainability Challenge zeichnet fünf studentische Projekte aus

Aktuelle Mitteilung
29.11.2019

Alternativen zu Plastik, Förderung der politischen Beteiligung, Bildung für Nachhaltige Entwicklung, Hochschulzugang für studentische Geflüchtete, Schutz der Bienen: Die fünf studentischen Projekte, die im Rahmen der Swiss Student Sustainability Challenge 2019 ausgezeichnet wurden, setzen sich mit sehr unterschiedlichen gesellschaftsrelevanten Anliegen auseinander.

Die „Swiss Student Sustainability Challenge“ der Fachhochschule Nordwestschweiz ermutigt Studierende, gemeinnützige Projekte zu entwickeln und damit soziale und ökologische Herausforderungen anzugehen. Auf die Gewinnerinnen und Gewinner warten Preisgelder, mit denen sie ihre Projekte weiterentwickeln können. In diesem Jahr fand der Wettbewerb bereits zum dritten Mal statt. Am 28. November 2019 wurden im Impact Hub Basel die Awards an die Gewinnerinnen und Gewinner überreicht. 

Studierende stellen ihre Projekte in Filmen vor

Die Preise gingen in diesem Jahr an unten stehende fünf Projekte, die mit insgesamt 25’000 Franken prämiert wurden. In kurzen Filmen (über die Links abrufbar) stellen die Studierenden ihre Projekte vor:

1. Platz: Mycrobez will Plastik in Alltagsprodukten ersetzen, indem den Verbrauchern eine Alternative aus Pilzen angeboten wird. Da die Pilze biologisch abbaubar sind, können sie am Ende ihrer Lebensdauer recycelt werden, um daraus wiederum neue Produkte aus Pilzen herzustellen.

2. Platz: CH+ entwickelt eine App, die Menschen spielerisch zum Wählen animieren soll. Es geht darum, politische Beteiligung zu vereinfachen, zu motivieren und Politik in einem anderen Licht erscheinen zu lassen.

3. Platz: Die Bildungsinitiative Backpack2school begleitet internationale Schulprojekte zum Thema Bildung für Nachhaltigkeit, ermöglicht Austauschprogramme für Studierende der Pädagogik und schlägt Brücken zwischen Primarschulen, Universitäten und weiteren Institutionen ausserhalb Europas.

4. Platz: Das Ziel des Projekts Integral ist, den Hochschulzugang für studentische Geflüchtete an der FHNW zu erleichtern und sie auf ihrem Weg zu einem Studium zu begleiten.

5. Platz: BEEYOND ist eine nachhaltige Streetwear-Marke aus der Schweiz. Diese gibt Menschen die Möglichkeit, nachhaltige, faire und lokal produzierte Kleidung zu tragen. BEEYOND will das Bewusstsein für das Bienensterben und nachhaltige Kleidung steigern und gleichzeitig eine Möglichkeit bieten, die Bienen und die Umwelt zu retten.

Über die Swiss Student Sustainability Challenge

Studierende setzen sich im Rahmen der Swiss Student Sustainability Challenge mit ihren Ideen für gesellschaftsrelevante Anliegen ein: In sozialen Themenfeldern wie Gesundheit oder Bildung, im ökologischen Bereich oder in Bereichen wie öffentliche Mobilität oder nachhaltiges Bauen. Um diesem Engagement zum Erfolg zu verhelfen, werden die Studierenden im Rahmen des Wettbewerbs gezielt bei der Entwicklung und Umsetzung ihrer Projekte unterstützt. Mit ihrer Anmeldung zur Swiss Student Sustainability Challenge erhalten die Studierenden automatisch Zugang zu einem umfassenden Unterstützungsprogramm, das sie während der einjährigen Laufzeit des Wettbewerbs nutzen können: Die Fachhochschule Nordwestschweiz organisiert Veranstaltungen zum Gedankenaustausch, bietet Trainings und Coachings an, vernetzt Studierendengruppen miteinander und mit externen Organisationen, die Interesse an den Entwicklungen haben könnten. Die Stiftung Mercator Schweiz fördert die Swiss Sustainability Challenge im Rahmen ihres Projekts «Anlaufstellen für studentisches Engagement». 

Mehr Informationen

Swiss Student Sustainability Challenge

Kontakt

Fachhochschule Nordwestschweiz
Swiss Sustainability Challenge
Prof. Dr. Claus-Heinrich Daub
Institut für Unternehmensführung
+41 56 202 74 64
clausheinrich.daub@fhnw.ch 

Stiftung Mercator Schweiz
Stefan Brunner
Projektmanager
+41 44 206 55 82
s.brunner@stiftung-mercator.ch 

Projekt

Anlaufstellen für studentisches Engagement