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Training: Design Thinking in der Praxis

Lernen Sie, mithilfe von Design Thinking Projekte zielgruppenorientiert zu entwickeln. Mit zwei praxisorientierten, kostenlosen Trainings führt die Stiftung Mercator Schweiz Mitarbeitende von gemeinnützigen Organisationen in diese agile Kreativmethode ein. Die Teilnehmenden arbeiten an eigenen Projekten und lernen, Design Thinking in ihren Alltag zu integrieren.

Hinweis: Das Design-Thinking-Training im Mai/Juni 2021 ist ausgebucht. Wir informieren an dieser Stelle, per Newsletter und LinkedIn über künftige Durchführungen.

Möchten Sie Projekte entwickeln, die den Bedürfnissen Ihrer Zielgruppen entsprechen? Möchten Sie lernen, wie Sie mithilfe von menschenzentrierten Methoden Ideen entwickeln und testen können? Möchten Sie verstehen, was Design Thinking im gemeinnützen Kontext bedeutet? Die Stiftung Mercator Schweiz hat zusammen mit den Expert.innen von Superloop Innovation ein modulares, praxisorientiertes Design-Thinking-Training entwickelt, um zivilgesellschaftliche Organisationen in ihrer Projektarbeit zu stärken.

Das Angebot richtet sich an Organisationen, die in den Themenfeldern der Stiftung aktiv sind.

Menschenzentrierte Methode zur Ideenentwicklung

Design Thinking ist eine Kreativmethode, die den Menschen und seine Bedürfnisse ins Zentrum stellt. Mithilfe dieses agilen Ansatzes können Projektverantwortliche innerhalb kurzer Zeit und mit geringem Aufwand Lösungen entwickeln, die ihre Zielgruppen wirklich brauchen. Design Thinking ist ein iterativer Prozess, der typischerweise aus drei Phasen besteht:

  1. Exploration: Identifikation des Problems und der Bedürfnisse der Zielgruppen
  2. Ideation: Entwicklung und Priorisierung von Lösungsideen
  3. Prototyping: Lösungen in der Realität mit den Zielgruppen überprüfen

In unserem kostenlosen Training lernen Sie als Mitarbeiter.in einer Non-Profit-Organisation die verschiedenen Phasen sowie dazugehörige Instrumente kennen – und dies ganz praktisch: Sie arbeiten an Fallbeispielen und eigenen Projekten, reflektieren das Gelernte, tauschen sich mit anderen gemeinnützigen Akteur.innen aus und erweitern Ihr Netzwerk. Das Design-Thinking-Training besteht aus einem Basismodul und einem Vertiefungsangebot. Im Basismodul lernen Sie den Design-Thinking-Prozess und die wichtigsten Methoden kennen. Im Vertiefungsangebot verfeinern Sie Ihre Kenntnisse am eigenen Projekt. Am Ende sind Sie in der Lage, entsprechende Methoden selbstständig in Ihrer Projektarbeit und Organisation einzusetzen.

Basismodul: Einführung ins Design Thinking

Im Basismodul bekommen die Teilnehmenden einen Einblick in den Design-Thinking-Prozess und lernen die wichtigsten Methoden kennen. Sie durchlaufen anhand von Fallbeispielen den gesamten Prozess. Sie lernen Sinn und Zweck von menschenzentrierten Ansätzen wie Design Thinking kennen. Sie werden in Methoden wie Interviews, Hypothesenbildung und Persona-Profile eingeführt, um Ihre Zielgruppen und deren Bedürfnisse besser zu verstehen. Zudem erfahren Sie, wie Sie mithilfe verschiedener Kreativmethoden Lösungsideen entwickeln und diese mit Prototypen testen.

Das Basismodul besteht aus einem zweistündigen Webinar und einem Workshoptag in Zürich. Sie können Fallbeispiele aus Ihrer Praxis mit in den Kurs bringen, von denen zwei für die Arbeit in interdisziplinären Teams ausgewählt werden. 

Ziel des Basismoduls
  • Sie kennen die Grundzüge von Design Thinking.
  • Sie verstehen bedürfnisorientiertes und iteratives Vorgehen.
  • Sie verfügen über eine Auswahl an Tools, die Sie im Alltag anwenden können.
  • Sie haben Ihr Netzwerk erweitert.
Datum und Ort

10. Mai 2021, 15.30 – 17.30 Uhr
Webinar: Einführung ins Design Thinking

21. Mai 2021, 9 – 17 Uhr
Workshop in Zürich: Anwendung von Design-Thinking-Methoden

Wir beobachten die Corona-Situation laufend und folgen den Empfehlungen von Bund und Kanton. Sollte eine physische Durchführung des Workshops nicht möglich sein, findet dieser online statt.

Hinweis: Das Basis-Modul ist ausgebucht. Wir werden das Design-Thinking-Training wieder organisieren. Über Termine informieren wir auf unserer Website, via Newsletter und LinkedIn.

Teilnahmevoraussetzungen

Das Angebot richtet sich an NPO, die in den Themen der Stiftung Mercator Schweiz aktiv sind. Am Basismodul können Mitarbeitende von Non-Profit-Organisationen teilnehmen, die (künftig) Projekte entwickeln und/oder verantworten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Es wird empfohlen, dass pro Organisation mindestens zwei Personen teilnehmen. Der Transfer der Methode in die eigene Praxis gelingt dann wesentlich besser. 

Anmeldung für das Basismodul

Melden Sie sich und allfällige Teamkolleg.innen bitte möglichst früh, jedoch spätestens bis am 10. April 2021 per Mail an: veranstaltungen@stiftung-mercator.ch. Falls Sie ein Fallbeispiel für das Design-Thinking-Training vorschlagen möchten, geben Sie dieses bitte mit Ihrer Anmeldung an.

Die Teilnahme ist kostenlos. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt, die Anmeldung verbindlich. Bei grosser Nachfrage werden aktuelle Förderpartner.innen unserer Stiftung prioritär behandelt. Falls Sie (noch) kein.e Förderpartner.in der Stiftung Mercator Schweiz sind, bestätigen wir Ihnen Ihre Teilnahme drei Wochen vor der Durchführung.

Vertiefung: Entwicklung eines eigenen Projekts mithilfe von Design Thinking

In diesem Angebot vertiefen Sie Ihre Kenntnisse im Design Thinking. Sie lernen die einzelnen Elemente und Werkzeuge dieser Methode genauer kennen und entwickeln ein eigenes Projekt. Wir haben das Vertiefungsangebot in vier Module aufgeteilt, damit Sie die Teilnahme einfacher in Ihren Arbeitsalltag integrieren können.

In einem Abstand von jeweils zwei Wochen finden drei zweistündige Online-Trainings statt. Der Fokus liegt auf der Vermittlung kurzer theoretischer Inputs und der unmittelbaren Anwendung auf das eigene Projekt. Das letzte Modul findet als physischer Workshop in Zürich statt. Nach Abschluss der vier Module ist Ihr Projekt einen grossen Schritt weiter – und Sie sind in der Lage, künftig selbstständig Methoden des Design Thinkings in Ihren Projekten und Alltagsaufgaben anzuwenden. Die Vertiefung des Design-Thinking-Trainings teilt sich auf in folgende Module:

  • Webinar «Exploration»: Nutzer.innen und ihre Bedürfnisse verstehen (Interview, Feedbacks kartografieren, Persona-Profile, Bedürfnisse in der Realität testen, Forces Diagram, Point of View definieren) | Dauer: 2 Stunden

  • Webinar «Ideation»: Ideen entwickeln, priorisieren und überprüfen (Divergentes und konvergentes Vorgehen, Kreativitätsmethoden, Ideen testen) | Dauer: 2 Stunden

  • Webinar «Prototyping und Pitch»: Ideen mit Experimenten weiterentwickeln und wirksam pitchen (Qualitative und quantitative, analoge und digitale Experimente, Storyboard für Pitch) | Dauer: 2 Stunden

  • Live-Workshop: Präsentation vom Projekt, Austausch der Erfahrungen, Tipps für den Alltag und für die Weiterführung des eigenen Projekts. | Dauer: 4 Stunden (plus Apéro)

  • Zwischen den vier Modulen arbeiten Sie individuell an Ihrem Projekt weiter. Der Aufwand für die selbstständige Arbeit beträgt jeweils etwa zwei Stunden.

Ziel der Vertiefung
  • Sie kennen die Design-Thinking-Methode, dessen Prozess und Mindset.
  • Sie sind fähig, sich selbstständig durch einen Design-Thinking-Prozess zu navigieren.
  • Sie verstehen es, Ansätze aus dem Design Thinking in Ihre Projektarbeit und in Ihre Organisation zu integrieren.
  • Sie verfügen über einen Werkzeugkasten für die iterative Entwicklung innovativer Ideen.
  • Sie haben ein eigenes Projekt entwickelt und Ihr Netzwerk erweitert.
Datum und Ort

25. Mai 2021, 15.30 – 17.30 Uhr
Webinar «Exploration»: Nutzer.innen und ihre Bedürfnisse verstehen

8. Juni 2021, 15.30 – 17.30 Uhr
Webinar «Ideation»: Ideen entwickeln, priorisieren und testen

22. Juni, 15.30 – 17.30 Uhr
Webinar «Prototyping und Pitch»: Ideen mit Experimenten weiterentwickeln und Ideen wirksam pitchen

29. Juni 2021, 13 – 17 Uhr
Workshop in Zürich: Präsentation, Austausch und Transfer in den Alltag

 

Wir beobachten die Corona-Situation laufend und folgen den Empfehlungen von Bund und Kanton. Sollte eine physische Durchführung des abschliessenden Workshops nicht möglich sein, findet dieser online statt.

Teilnahmevoraussetzungen

Das Angebot richtet sich an NPO, die in den Themen der Stiftung Mercator Schweiz aktiv sind. Teilnehmen können Mitarbeitende von Non-Profit-Organisationen, die (künftig) Projekte entwickeln und/oder verantworten. Sie haben das Basismodul besucht oder ähnliche Vorkenntnisse. Es wird empfohlen, dass pro Organisation mindestens zwei (idealerweise sogar drei bis vier) Personen teilnehmen. Die Projektentwicklung mithilfe von Design Thinking und der Transfer der Methode in die eigene Praxis gelingen dann wesentlich besser.

Sie bringen ein Thema, eine Idee oder eine Herausforderung aus Ihrer Praxis mit, für das Sie während der Vertiefungsmodule eine Lösung entwickeln möchten. Falls Sie nicht an einer realen Idee für Ihre Organisation arbeiten möchten, können Sie sich auch ein fiktives Projekt aus Ihrem Alltag überlegen oder sich einer anderen Gruppe anschliessen.

Anmeldung für das Vertiefungsangebot

Melden Sie sich und allfällige Teamkolleg.innen (empfohlen sind 2-4 Personen pro Team) bitte möglichst früh, jedoch spätestens bis zum 25. April 2021 per Mail an: veranstaltungen@stiftung-mercator.ch. Geben Sie bei der Anmeldung bitte Ihre Vorkenntnisse sowie das Thema, an dem Sie während dem Design-Thinking-Trainings arbeiten möchten, an.

Die Teilnahme ist kostenlos. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt, die Anmeldung verbindlich. Bei grosser Nachfrage werden aktuelle Förderpartner.innen unserer Stiftung prioritär behandelt. Falls Sie (noch) kein.e Förderpartner.in der Stiftung Mercator Schweiz sind, bestätigen wir Ihnen Ihre Teilnahme zwei bis drei Wochen vor der Durchführung.

Leitung der Design-Thinking-Trainings

Das Design-Thinking-Training leiten Dino Beerli und Miriam Gantert von Superloop Innovation. Die Innovations- und Design-Thinking-Expert.innen unterstützen vor allem NPOs / NGOs in Innovations- und Transformationsprozessen. Zu ihren Kund.innen gehören beispielsweise das Schweizerische Rote Kreuz, die Glückskette, der Kanton und die Stadt Bern, Helvetas, HEKS, Amnesty International, aber auch grosse Unternehmen wie die Swisscom, SRF/RTS oder die SBB. Miriam Gantert wurde 2020 für ihre Tätigkeit mit dem Titel «Top 100 Digital Shaper» ausgezeichnet. Gemeinsam mit der Stiftung Mercator Schweiz haben Dino Beerli und Miriam Gantert das Design-Thinking-Training zur Unterstützung gemeinnütziger Organisationen entwickelt.

LinkedIn Dino Beerli, LinkedIn Miriam Gantert

Warum organisiert die Stiftung Mercator Schweiz das Angebot?

Wir möchten Non-Profit-Organisationen als gesellschaftliche Akteurinnen stärken. Dafür weiten wir den Blick von der Förderung einzelner Projekte auf die Förderung unserer «Ökosysteme» aus: Wir stärken Organisationen, die in unseren Themen aktiv sind, in ihrer Entwicklung und im Kompetenzaufbau. Unter anderem organisieren wir kostenlose Workshops, Weiterbildungen und Peer Learning-Angebote zu unterschiedlichen Themen. Dazu gehört auch unser Design-Thinking-Training. In den Veranstaltungen legen wir grossen Wert auf die Vernetzung, den Erfahrungsaustausch und gegenseitiges Lernen. Auch nach dem Training werden Sie weiterhin Zugang zu unserem Netzwerk und den Experten.innen Dino Beerli und Miriam Gantert haben.

Kontakt

Stiftung Mercator Schweiz
Nadine Fieke
Kommunikation
veranstaltungen@stiftung-mercator.ch