Data Café

Ein Kaffee gegen Daten: Mit dem Data Café, das durch die Schweiz tourt, möchte Opendata.ch für den Wert persönlicher Daten sensibilisieren.

Für Online-Dienste wie die von Youtube, Facebook, Whatsapp oder Gmail zahlen wir nicht mit Geld. Die führende Internet-Währung sind persönliche Daten. Mit der schweizweiten Sensibilisierungskampagne «Data Café» möchte der Verein Opendata.ch mit Unterstützung der Stiftung Mercator Schweiz auf den Wert von Daten aufmerksam machen. Das Prinzip ist einfach: Gegen Angabe des vollen Namens, Geschlechts, der E-Mail-Adresse, des Geburtstags und des Wohn-Kantons erhalten die Besucher einen Kaffee. Das mittlerweile alltägliche Internet-Tauschgeschäft «Daten gegen Ware» wird so in die analoge Welt übertragen und dadurch greifbar gemacht.

Umgang mit persönlichen Daten

Mit dieser Aktion will das Data Café für den Umgang mit persönlichen Daten sensibilisieren und einen Diskurs anregen. Das Angebot zeigt nicht auf, wie viel Geld man für eine E-Mail-Adresse erhält, sondern lädt zur Reflexion über den Wert und die Rolle von Daten in unserer Gesellschaft ein. Daten preiszugeben ist nicht per se schlecht. Wir profitieren tagtäglich von Daten, die Systeme intelligenter und Abläufe besser machen. Aber jeder Mensch soll in der Lage sein, selber zu bestimmen, wie viel ihm seine Daten wert sind und was er preisgeben will.

PUBLIKATION ZUM THEMA «WERT VON DATEN»

Begleitend zum Data Café hat die Stiftung Mercator Schweiz ein Themenheft zum «Wert von Daten» herausgegeben. Dieses wird im Rahmen des Projekts an Interessierte verteilt. In der Publikation reflektieren 20 Expertinnen und Experten die Rolle von Daten in der Gesellschaft. Sie geben Einblicke in Innovationen – und beleuchten die Kehrseite der intensiven Datennutzung

Mehr Informationen

www.datacafe.ch 

Kontakt

Carima Grunder
Projektmanagerin
+41 44 206 55 93
c.grunder@stiftung-mercator.ch