Zürcher!nnen machen - Wanderausstellung

Sprache, Politik, Arbeit, Lebensstil, Religion, Diskriminierung: Die audiovisuelle, interaktive Ausstellung „Zürcher!nnen machen“ ermöglicht es Besuchern, sich mit der Frage nach der eigenen Zugehörigkeit und den eigenen Werten und Vorurteilen auseinanderzusetzen.

Wann werden aus Zugezogenen Einheimische? Ab wann fühle ich mich als Zürcher!n? Und wann werde ich als Zürcher!n wahrgenommen? Diesen Fragen nach Zugehörigkeit und Identität geht die audiovisuelle, interaktive Ausstellung „Zürcher!nnen machen“ nach. Die Ausstellung bietet an sechs Stationen und mit dem Spiel „Bist du Zürcher!n?“ Gelegenheit, sich mit der Frage nach Zugehörigkeit auseinanderzusetzen. Jener der anderen, vor allem aber der eigenen. Denn Zugehörigkeit ist komplex und multipel. Das gilt für alle, wie die Aussagen von 41 Zürcher!nnen zeigen, die in Oral-History-Interviews befragt wurden.

Sechs Themen, sechs Stationen

Ausschnitte aus den Interviews sind zu sechs thematischen Filmen montiert worden und bilden den Kern der sechs Stationen: Mund!Art zum Thema Sprache, Poly!tik (Politik), Exist!enz (Arbeit), Lebens!Stil (Lebensstil), Be!kenntnis (Religion), Aus!Grenzen (Diskriminierung). Die Interviews mit 41 Zürcher!nnen bilden den Resonanzraum, in dem sich die Besucher!nnen mit der Frage nach der eigenen Zugehörigkeit und ihren eigenen Werten und Vorurteilen auseinandersetzen können. Das „!“ steht in der Ausstellung „Zürcher!nnen machen“ deshalb stellvertretend und prominent für Zugehörigkeit.

Grundwerte einer offenen Gesellschaft

Das Fragespiel „Bist du Zürcher!n?“ stimuliert diese Reflexion. Jeder und jede kann 24 Fragen beantworten und am Ende der Ausstellung auswerten lassen. Die Auswertung – der Passt!-Ausweis – zeigt, wie viel Zürcher!n man ist. Die Werte-Skala, die dem Spiel hinterlegt ist, orientiert sich nicht an herkömmlichen Fragerastern für Einbürgerungen, sondern an den Grundwerten einer offenen, toleranten, solidarischen und inklusiven Gesellschaft, in der Menschen ein- und nicht ausgeschlossen werden und es Raum für Differenz gibt. Realisiert wurde die Ausstellung vom Kuratorenteam Thomas Gull, Gaby Fierz, Gülten Akgünlü und Johan Rochel.

Mehr Informationen

www.zuercherinnenmachen.ch 

Projektpartner

Der Verein Raum für Neues mit Sitz in Zürich bezweckt die Schaffung und den Unterhalt einer Ausstellungs- und Podiumsplattform für kulturelle Themen. Er bietet allen interessierten Personen einen gemeinnützigen Zugang und organisiert und trägt Kulturprojekte in der Schweiz, insbesondere im Kanton Zürich. 

Kontakt

Stiftung Mercator Schweiz
Susanne Odermatt
Projektmanagerin
+41 44 206 55 87
s.odermatt@stiftung-mercator.ch