• DE
  •  

In unseren vier Themenbereichen möchten wir zu positiven gesellschaftlichen Entwicklungen beitragen. Dafür initiieren wir Projekte und fördern Vorhaben von Organisationen und Institutionen, die dieselben Ziele verfolgen. Im Zentrum unserer Arbeit steht die Förderung junger Menschen in der Schweiz.

Projektformate

Wir ermöglichen Wissenschafts- und Praxisprojekte, stärken erfolgreiche Organisationen in ihrer Entwicklung und sorgen dafür, dass Erfahrungen und Erkenntnisse verbreitet werden.

Wissenschaft

Wir unterstützen Forschungsprojekte, um Zusammenhänge, Hintergründe und Ursachen für aktuelle Herausforderungen in unseren Themenbereichen zu verstehen und zielführende Lösungsansätze zu finden. Überzeugt davon, dass insbesondere die inter- und transdisziplinäre Forschung komplexe gesellschaftliche Probleme erfolgreich bearbeiten kann, fördern wir die Zusammenarbeit von Natur-, Sozial- und Geisteswissenschaften sowie den Einbezug der Praxis. Dabei ist uns eine praxisorientierte Aufbereitung der Ergebnisse ein Anliegen. In unserer Förderung geht es uns darum, dass bereits Nachwuchswissenschaftler Erfahrungen mit inter- und transdisziplinären Methoden machen und sie in Forschungsprojekte, die wir fördern, einbezogen werden. Über einzelne Forschungsprojekte hinaus fördern wir beispielsweise Doktoratsprogramme, die sich Fragen aus unseren Themenschwerpunkten widmen und in deren Rahmen Nachwuchswissenschaftler ihre Dissertationen schreiben. Wir unterstützen universitäre Zentren, die Forschung, Ausbildung und Erkenntnistransfer zu unseren Themenbereichen vereinen. Und wir fördern besondere Lehrformate an Hochschulen, die der Ausbildung von Studierenden und Doktorierenden dienen und sich inhaltlich auf unsere vier Themenbereiche konzentrieren.

Fördervoraussetzungen

Voraussetzungen für die Förderung eines Forschungsprojekts:

  • Forschungsfragen im Rahmen der Themenbereiche der Stiftung
  • Inter- und/oder transdisziplinärer Forschungsansatz
  • Innovative Methoden zum Einbezug von Öffentlichkeit und Praxis
  • Zielgruppenorientierte Aufbereitung und Verbreitung der Forschungsergebnisse
  • Ausbildung von Nachwuchswissenschaftlern in unseren Themenbereichen

Praxis

Wir fördern die Entwicklung und Verbreitung von Projekten mit Modellcharakter, die Wege aufzeigen, wie gesellschaftliche Herausforderungen konkret angegangen werden können. Praxisprojekte sollen bei den zentralen Zielgruppen eine direkte, nachweisbare Wirkung erzielen und Erkenntnisse liefern, die als Grundlage für weitere Vorhaben dienen können.

Fördervoraussetzungen

Voraussetzungen für die Förderung eines Praxisprojekts:

  • Modellcharakter des Vorhabens
  • Möglichst überregionale Ausstrahlung
  • Austausch von Erfahrungen und Verbreitung der gewonnenen Erkenntnisse
  • Aktives Einbeziehen aller relevanten Akteure
  • Frühzeitiges „Mitdenken“ einer möglichen Verbreitung und wenn immer möglich einer realistischen Langzeitfinanzierung

Kompetenzaufbau

Die Stiftung Mercator Schweiz unterstützt Organisationen, die bereits mit Erfolg in einem der Stiftungsthemen aktiv sind, in ihrer Weiterentwicklung. Dadurch sollen diese Organisationen gestärkt werden, damit sie ihr Potenzial nachhaltig ausschöpfen können. Durch den gezielten Kompetenzaufbau einzelner Organisationen – auch Capacity Building genannt – möchte die Stiftung ihre Anliegen in den vier Themenbereichen inhaltlich voranbringen. Der Kompetenzaufbau kann in verschiedenen Bereichen einer Organisation stattfinden: Zum Beispiel können im Fundraising, in der Personalentwicklung, in der Öffentlichkeitsarbeit, im Marketing oder in der Betreuung von Freiwilligen Lösungen für konkrete Herausforderungen gefunden werden. Auch die räumliche Verbreitung und das Wachstum einer Organisation, ihr Wissensmanagement, ihre strategische Planung, Evaluation oder Vernetzung können gefördert werden.

Fördervoraussetzungen

Voraussetzungen für eine Förderung eines Projekts im Bereich Kompetenzaufbau:

  • Der Zweck der Organisation ist klar.
  • Die Organisation arbeitet bereits erfolgreich in einem der Themenbereiche der Stiftung. Sie ist motiviert und engagiert und verfügt über eine stabile Basis für die Kompetenzerweiterung.
  • Die Organisation kann ihre konkreten Bedürfnisse bezüglich des Kompetenzaufbaus benennen und begründen.
  • Durch eine gezielte Unterstützung kann eine nachhaltige Verbesserung im Sinne der Stiftungsziele erreicht werden.

Erkenntnistransfer

In allen geförderten Projekten legt die Stiftung Mercator Schweiz einen grossen Wert darauf, dass Erfahrungen und Erkenntnisse ausgetauscht und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. So ist der Erkenntnistransfer immer Bestandteil eines Projekts. Gleichzeitig ist er ein eigenes Projektformat, wenn die Vermittlung von fachlichem Wissen und die Sensibilisierung für eines der Themenbereiche der Stiftung im Vordergrund stehen. Zudem initiiert die Stiftung selbst Projekte, die sich dem gezielten Wissenstransfer sowie der Reflexion und Verbreitung von Erkenntnissen widmen – sei es durch Tagungen oder Workshops mit Projektpartnern.

Projekte zum Erkenntnistransfer können verschiedene Ausprägungen haben:

  • Vermittlung von Erkenntnissen: Aufbereitung und Verbreitung von Methoden, Wissen, Erfahrungen und Empfehlungen aus konkreten Projekten; Stärkung des Bewusstseins von Öffentlichkeit und Entscheidungsträgern für wichtige Themen
  • Sensibilisierung und Handlungskompetenz: Verbreitung von Wissen zu relevanten Themen in der Öffentlichkeit; Sensibilisierung für gesellschaftliche Herausforderungen und ihre Hintergründe; Aufzeigen von lösungsorientierten Handlungsmöglichkeiten; Aktivierung relevanter Akteure durch Expertisen und Handlungsempfehlungen

Fördervoraussetzungen

Voraussetzungen für eine Förderung eines Projekts zum Erkenntnistransfer:

  • Das Projekt hat ein gesellschaftlich relevantes Thema aus einem der vier Bereiche der Stiftung im Fokus
  • Das Projekt zeigt Lösungen zur Bewältigung einer gesellschaftlichen Herausforderung
  • Das Projekt berücksichtigt die Bedürfnisse der Zielgruppe: Die Zielgruppen werden frühzeitig miteinbezogen, die Erkenntnisse werden zielgruppengerecht aufbereitet und vermittelt, Handlungsmöglichkeiten werden zielgruppenorientiert aufgezeigt
  • Erkenntnisse aus einem Projekt sind so relevant, dass sie speziell aufbereitet und breit gestreut werden sollten